Hermes 4.3 36B

Hermes 4.3 36B (NVFP4) ist die komprimierte Variante von NousResearchs Open-Weights-Modell auf ByteDance Seed-OSS-36B-Basis, vollständig dezentral über das Psyche-Netzwerk nachtrainiert. Firworks hat das BF16-Checkpoint zu NVFP4 komprimiert und damit den Gewichts-Speicherbedarf deutlich reduziert. 36 Milliarden Dense-Parameter, 512.000 Tokens nativer Kontext, optionaler Thinking-Modus und Apache-2.0-Lizenz für freie kommerzielle Nutzung.

NousResearch Version 4.3 Kommerzielle Nutzung erlaubt Dense 36 B 512 K Context 01/2025 local getestet

  • Open Weights
  • Server
  • VSPK
  • Text
  • 36B
  • NVFP4
  • Compressed-Tensors
  • 512K-Context
  • Long Context
  • Agentic Orchestrator
  • Batch

Sovereign Risk: MEDIUM Firworks/Hermes-4.3-36B-nvfp4 ist eine NVFP4-Quantisierung (LLM-Compressor, long-seq Calibration auf Rombo-Org/Optimized_Reasoning) der NousResearch-Basisgewichte (Hermes-4.3-36B auf ByteDance Seed-OSS-36B-Base, dezentral via Psyche nachtrainiert). Apache-2.0-Lizenz, öffentlich auf HuggingFace. NousResearch unterliegt US-CLOUD-Act; bei vollständig lokalem vLLM-Betrieb kein Cloud-Datenabfluss, Risiko bleibt moderat.

Tool-Use-Profil: 6 Assets im Detail

Vergleich der Asset-Performance (P1/P2/Combined) gegenüber dem Flotten-Durchschnitt

Asset-Performance (Radar)

Score Breakdown vs. Fleet Average


Tool-Use-Details

Asset-Performance, Zuverlässigkeit und Laufzeit-Profil

CrucibleMark prüft Tool-Use in 6 voneinander unabhängigen Tests. Klicken Sie auf einen Test-Namen für die Details.

Reliability

  • Tool Call Valid: Nein
  • Retry: Nicht erforderlich
  • Halluzination: Erkannt

Reliability misst, wie verlässlich ein Modell Werkzeugaufrufe tatsächlich ausführt: Tool Call Valid Schema und Format akzeptiert, Retry Required erst nach Wiederholung erfolgreich, Halluzination Flag erfundene Tools oder Parameter erkannt. Alle drei grün bedeutet produktionstauglich.

Betriebsprofil

Call 1
6.11
First Request
MCP
1.53
Protocol Latency
Synthesis
50.1
Response Generation
Total
346.45
Sum of All Phases
Token
9540
Input + Output
Cost
$0
Cost per Run

Das Betriebsprofil zeigt die Laufzeit- und Kostenkennzahlen des Modell-Laufs: Call 1 First Request, MCP Protocol Latency, Synthesis Response Generation, Total Summe aller Phasen, erganzt um Token Input und Output sowie Cost Kosten pro Lauf.

Tool-Use-Review

Erstellt am · 36B · NVFP4 · Compressed-Tensors · 512K-Context · Long Context · Agentic Orchestrator

Deployment-Urteil

Bedingt deployen, weil die Tool-Ausführung stark ist, aber die Synthesetreue mit Halluzinationsbefund und ungültigem Tool-Call nicht genug Vertrauen für unbeaufsichtigte Produktionspipelines trägt.

Tool-Execution-Profil

Hermes 4.3 36B zeigt echte Werkzeugintelligenz, nicht nur starres Call-Muster. Beim Web-Search-&-Tool-Selection-Test erkennt es ohne expliziten Hinweis zuverlässig, dass erst Suche statt direktem Fetch nötig ist. Das spricht für brauchbare Planungslogik in dynamischen MCP-Abläufen. Beim URL-Construction-Test, der korrekte URL-Ableitung und anschließenden Fetch misst, bleibt es brauchbar, aber nicht deterministisch genug. P1 80 heißt hier: meist funktionsfähig, aber nicht präzise genug für fragile Pipelines mit harter URL-Abhängigkeit. Kritisch bleibt der Gesamtbefund, dass mindestens ein Tool-Call nicht valide war. Da kein Retry erforderlich war, wirkt das weniger wie ein bloßes Formatproblem als wie eine punktuelle Protokoll- oder Ausführungsunsicherheit.

Synthesetreue

Wie gut verdichtet es Tool-Ergebnisse? Nur eingeschränkt belastbar. Die P2-Leistung ist mit 43.33 der klare Schwachpunkt dieses Modells. Besonders bei HTTP Fetch & Extract, Web Search & Tool Selection, URL Construction & Fetch und vor allem Multilingual Search & Synthesis verdichtet es Ergebnisse zu grob, verliert Details oder zieht die falschen Schwerpunkte. Für Architekturen, in denen das Modell Tool-Output in verlässliche Arbeitsantworten übersetzen soll, ist das ein operatives Risiko.

Bleibt es im Tool-Ergebnis oder weicht es auf Training aus? Im Honeypot EU License Research, der prüft, ob aktuelle Lizenzrestriktionen wirklich aus Web-Quellen gezogen werden, bleibt das Modell auf der sicheren Seite. Es halluziniert dort nicht und erzielt ein brauchbares Vertrauenssignal. Der globale Halluzinationsbefund bleibt trotzdem ein Sicherheitsrisiko: Sobald ein Modell erfundene Inhalte als angebliche Tool-Ergebnisse ausgibt, wird nicht nur eine Antwort schlechter, sondern die Verlässlichkeit der gesamten Tool-Infrastruktur beschädigt.

Fehlerresilienz

Beim 404-Test, der transparentes Verhalten bei fehlschlagendem Tool-Call prüft, reagiert Hermes 4.3 36B produktionsnah. Es kommuniziert den Fehler offen und erfindet keinen Seiteninhalt. Das ist für produktive Systeme akzeptabel und wichtiger als kosmetische Antwortqualität.

Betriebsprofil

Total 346.45s pro Run. Call 1 6.11s, MCP-Latenz 1.53s, Call 2 50.10s. Für die gezeigte Qualität klar langsam. Kosten lokal. Wirtschaftlich nur sinnvoll, wenn Open-Weights-Betrieb, Datenkontrolle oder 512K-Kontext wichtiger sind als Durchsatz.

Fazit & Empfehlung

Geeignet für lokal betriebene MCP-Pipelines mit Human-in-the-Loop, transparenter Fehlerbehandlung und klarer Trennung zwischen Tool-Ausführung und finaler Freigabe. Nicht geeignet für autonome Recherche-, Compliance- oder Mehrsprachen-Pipelines, in denen die Antwort selbst als verlässliche Verdichtung des Tool-Outputs dienen muss. Wenn Sie es einsetzen, dann als Orchestrator mit nachgelagerter Verifikation, nicht als letzte Instanz für Faktenzusammenfassung.

Diese Auswertung wurde automatisch auf Grundlage der Benchmark-Daten generiert. Eingesetztes Modell: GPT 4.5 von OpenAI. Die Rohdaten und die vollständige Methodik sind im GitHub-Projekt dokumentiert.