GPT-OSS 20B

GPT-OSS 20B ist OpenAIs kompaktes Open-Weights-Modell der OSS-Serie mit 21 Milliarden Parametern in dichter Architektur, gehostet über Groq für Cloud-Nutzung und parallel als Download für lokales Deployment. Das Modell unterstützt konfigurierbares Reasoning mit drei Intensitätsstufen und Apache-2.0-Lizenz für vollständige kommerzielle Nutzbarkeit.

OpenAI Version 20B Kommerzielle Nutzung erlaubt Dense 21 B (21 B aktiv) 131 K Context 06/2025 $0.075 / $0.3 per 1M

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Sovereign Risk: LOW OpenAI ist ein US-Unternehmen; das Modell wird unter Apache 2.0 als Open Weights veröffentlicht. Cloud-API via Groq: US-Jurisdiktion, CLOUD Act anwendbar. Lokales Deployment mit öffentlichen Gewichten vermeidet API-Datenabfluss.

Tool-Use-Profil: 6 Assets im Detail

Vergleich der Asset-Performance (P1/P2/Combined) gegenüber dem Flotten-Durchschnitt

Asset-Performance (Radar)

Tool-Use-Daten für dieses Modell liegen noch nicht vor.

Score Breakdown vs. Fleet Average

Tool-Use-Daten für dieses Modell liegen noch nicht vor.


Tool-Use-Details

Asset-Performance, Zuverlässigkeit und Laufzeit-Profil

Name P1 P2 Combined
EU License Research
HTTP Fetch & Extract
Tool Failure Handling (404)
Web Search & Tool Selection
URL Construction & Fetch
Multilingual Search & Synthesis

CrucibleMark prüft Tool-Use in 6 voneinander unabhängigen Tests. Klicken Sie auf einen Test-Namen für die Details.

Reliability

  • Tool Call Valid: Nein
  • Retry: Nicht erforderlich
  • Halluzination: Nicht erkannt

Reliability misst, wie verlässlich ein Modell Werkzeugaufrufe tatsächlich ausführt: Tool Call Valid Schema und Format akzeptiert, Retry Required erst nach Wiederholung erfolgreich, Halluzination Flag erfundene Tools oder Parameter erkannt. Alle drei grün bedeutet produktionstauglich.

Betriebsprofil

Token
0
Input + Output
Cost
$0
Cost per Run

Das Betriebsprofil zeigt die Laufzeit- und Kostenkennzahlen des Modell-Laufs: Call 1 First Request, MCP Protocol Latency, Synthesis Response Generation, Total Summe aller Phasen, erganzt um Token Input und Output sowie Cost Kosten pro Lauf.

Tool-Use-Review

Erstellt am

Deployment-Urteil

Nicht deploy, weil weder ein valider Tool-Call vorliegt noch irgendein belastbares Ergebnis aus der Tool-Pipeline entstanden ist. Der Combined-Score von 0.00 ist hier nur Bestätigung, nicht die Hauptaussage.

Tool-Execution-Profil

Für eine MCP-gestützte Infrastruktur ist das Kernproblem eindeutig: Das Modell hat keinen validen Tool-Call produziert. Damit ist nicht nur die Ausführung gescheitert, sondern schon die grundlegende Protokollfähigkeit nicht nachgewiesen. Ob es das richtige Werkzeug wählen kann, bleibt deshalb offen, aber genau diese Unklarheit ist im Produktionseinsatz bereits ein Ausschlusskriterium.

Bei Web Search & Tool Selection, dem Test auf eigenständige Wahl zwischen Suche und direktem Abruf, liegen keine verwertbaren Resultate vor. Dasselbe gilt für URL Construction & Fetch, also den Test, ob das Modell eine Ziel-URL korrekt herleitet und anschließend sauber abruft. Es zeigt damit keine nachweisbare Werkzeugintelligenz, sondern hinterlässt eine Ausführungslücke. Retry war nicht erforderlich. Das spricht eher gegen einen bloßen Formatfehler und eher für fehlende oder nicht stabil abrufbare Tool-Use-Fähigkeit in diesem Setup.

Synthesetreue

Wie gut verdichtet es Tool-Ergebnisse? Dazu gibt es keine Grundlage. P2 ist durchgängig n/a, weil keine tragfähigen Tool-Ergebnisse zur Weiterverarbeitung entstanden sind. Für Architekten ist das ein harter Befund: Ohne belastbare Verdichtung kann das Modell keine letzte Meile zwischen Tool-Ausgabe und nutzbarer Antwort übernehmen.

Bleibt es im Tool-Ergebnis oder weicht es auf Training aus? Im Honeypot EU License Research, der prüft, ob aktuelle Lizenzrestriktionen aus Web-Quellen statt aus Trainingswissen beantwortet werden, wurde keine Halluzination erkannt. Das ist ein positives Vertrauenssignal, aber nur ein enges. Es beweist Zurückhaltung, nicht operative Tauglichkeit.

Fehlerresilienz

Im 404-Test, der transparente Reaktion auf einen fehlschlagenden Tool-Aufruf prüft, hat das Modell keinen Seiteninhalt halluziniert. Das ist für Produktion die richtige Fehlerrichtung. Ein Modell darf Unsicherheit offenlegen. Es darf bei einem Fehler nichts erfinden. Dieser Punkt entlastet das Modell sicherheitlich, kompensiert aber nicht die fehlende Tool-Ausführung.

Souveränitätsprofil

Lokal betreibbar und damit für souveräne Deployments grundsätzlich attraktiv. In der vorliegenden Bewertung liegt es jedoch 0.83 Punkte unter dem Fleet-Ø von 66.54. Der Souveränitätsvorteil ist real, aber ohne nachgewiesene MCP-Ausführung nicht ausreichend.

Fazit & Empfehlung

Nicht für autonome oder halbautonome Tool-Pipelines freigeben. Wenn überhaupt, dann nur für offline-nahe, rein textuelle Assistenzrollen ohne Tool-Verantwortung und mit harter externer Orchestrierung, die jede Aktion vorgibt. Für Recherche, Fetch, URL-Ableitung, dynamische Tool-Wahl oder Compliance-nahe Workflows fehlt der produktionsreife Nachweis.

Diese Auswertung wurde automatisch auf Grundlage der Benchmark-Daten generiert. Eingesetztes Modell: GPT 4.5 von OpenAI. Die Rohdaten und die vollständige Methodik sind im GitHub-Projekt dokumentiert.