Qwen 3.5 4B (Unsloth)

Qwen 3.5 4B ist ein kompaktes Open-Weights-Modell von Alibaba mit Thinking-Optional-Architektur und Unsloth-Dynamic-Quantisierung in Q6. Die Q6-Stufe bietet höhere Qualitätstreue als die Q4-Variante bei moderatem Mehraufwand im VRAM, das Kontextfenster umfasst 128.000 Tokens. Unter Apache-2.0-Lizenz auf ressourcenbeschränkter Hardware lokal betreibbar.

Alibaba Version 3.5 Kommerzielle Nutzung erlaubt Dense 4 B (4 B aktiv) 128 K Context 06/2025 local getestet

  • Open Weights
  • Nano
  • M4APL
  • Text
  • Instruction-Tuned
  • Interactive

Sovereign Risk: LOW Rein lokale Inferenz ohne Cloud-Verbindung. Die Gewichte sind öffentlich verfügbar (Apache 2.0, Unsloth-Quantisierung) und werden vollständig lokal ausgeführt. NSL ist nicht relevant, da keine Daten an Alibaba- oder Unsloth-Infrastruktur übertragen werden.

Tool-Use-Profil: 6 Assets im Detail

Vergleich der Asset-Performance (P1/P2/Combined) gegenüber dem Flotten-Durchschnitt

Asset-Performance (Radar)

Score Breakdown vs. Fleet Average


Tool-Use-Details

Asset-Performance, Zuverlässigkeit und Laufzeit-Profil

CrucibleMark prüft Tool-Use in 6 voneinander unabhängigen Tests. Klicken Sie auf einen Test-Namen für die Details.

Reliability

  • Tool Call Valid: Ja
  • Retry: Erforderlich
  • Halluzination: Nicht erkannt

Reliability misst, wie verlässlich ein Modell Werkzeugaufrufe tatsächlich ausführt: Tool Call Valid Schema und Format akzeptiert, Retry Required erst nach Wiederholung erfolgreich, Halluzination Flag erfundene Tools oder Parameter erkannt. Alle drei grün bedeutet produktionstauglich.

Betriebsprofil

Call 1
6.48
First Request
MCP
0.74
Protocol Latency
Synthesis
9.48
Response Generation
Total
100.26
Sum of All Phases
Token
10285
Input + Output
Cost
$0
Cost per Run

Das Betriebsprofil zeigt die Laufzeit- und Kostenkennzahlen des Modell-Laufs: Call 1 First Request, MCP Protocol Latency, Synthesis Response Generation, Total Summe aller Phasen, erganzt um Token Input und Output sowie Cost Kosten pro Lauf.

Tool-Use-Review

· Instruction-Tuned

Deployment-Urteil

Bedingt deploy, weil es zuverlässig valide Tool-Calls produziert und nicht halluziniert, aber die Synthesetreue für produktionskritische Verdichtung noch zu ungleichmäßig ist.

Tool-Execution-Profil

Die Tool-Ausführung ist für ein Nano-Modell klar brauchbar. Das Modell erzeugt valide MCP-konforme Aufrufe und liegt in Tool Execution auf starkem Niveau. Besonders wichtig: Beim Test Web Search & Tool Selection, der ohne expliziten Hinweis prüft, ob web_search statt fetch nötig ist, erkennt es den richtigen Werkzeugtyp sehr sicher. Das spricht gegen bloßes Schema-Folgen und für echte Werkzeugwahl im gegebenen Kontext.

Weniger robust ist es beim URL-Construction-Test, der prüft, ob das Modell die Ziel-URL aus eigenem Wissen ableitet und dann korrekt fetched. Dort ist die Ausführung brauchbar, aber nicht präzise genug für vollständig deterministische Flows. Das Muster ist klar: starke Auswahl des Werkzeugtyps, schwächere Präzision bei der konkreten Parametrisierung. Dass ein Retry nötig war, wirkt hier eher wie ein Format- oder Ausführungsproblem als ein Verständnisfehler. Das ist operativ beherrschbar, aber in engen Tool-Loops relevant.

Synthesetreue

Wie gut verdichtet es Tool-Ergebnisse? Solide, aber nicht verlässlich scharf genug. Die P2-Leistung zeigt brauchbare Verdichtung bei HTTP Fetch & Extract, Tool Failure Handling (404) und URL Construction & Fetch, fällt aber bei EU License Research und besonders bei Multilingual Search & Synthesis deutlich ab. Für Pipelines, in denen das Modell Ergebnisse nur knapp zusammenfassen soll, reicht das. Für Compliance, Research-Exports oder mehrsprachige Ergebnisfusion ist es zu inkonsistent.

Bleibt es im Tool-Ergebnis oder weicht es auf Training aus? Im Honeypot EU License Research, der prüft, ob aktuelle Lizenzrestriktionen wirklich aus Web-Quellen geholt werden, bleibt das Vertrauenssignal intakt: keine Halluzination, Content-Verification-State A. Das Modell ist also nicht der Typ, der bei fehlender Sicherheit stillschweigend Weltwissen als Tool-Befund ausgibt. Das ist für Produktionsvertrauen wichtiger als die nur mittlere Verdichtungsqualität.

Fehlerresilienz

Akzeptabel für Produktion. Im 404-Test, der misst, ob ein fehlschlagender Tool-Call transparent kommuniziert oder Ersatzinhalt erfunden wird, bleibt das Modell sauber. Es halluziniert keinen Seiteninhalt trotz Fehler und behandelt den Ausfall nachvollziehbar. Genau dieses Verhalten schützt Tool-Pipelines vor stillen Faktenfehlern.

Souveränitätsprofil

Voll lokal betreibbar, Apache-2.0-lizenziert und damit souverän gut integrierbar. Leistungsseitig liegt es nur 0.75 Punkte unter dem Fleet-Ø von 66.55. Für einen lokal laufenden 4B-Dense-Generalisten ist das ein belastbares Ergebnis.

Fazit & Empfehlung

Geeignet für lokale MCP-Pipelines mit klaren Tools, moderatem Syntheseanspruch und hoher Priorität auf Datenhoheit. Gut einsetzbar für Recherche-Orchestrierung, Web-Zugriff, Fehlertransparenz und einfache Extraktionsjobs. Nicht die richtige Wahl für Pipelines, in denen die Endantwort selbst hochpräzise, mehrsprachig konsolidiert oder compliance-nah formuliert werden muss. Als Tool-Operator ja. Als letzte redaktionelle Instanz eher nein.

Diese Auswertung wurde automatisch auf Grundlage der Benchmark-Daten generiert. Eingesetztes Modell: GPT 4.5 von OpenAI. Die Rohdaten und die vollständige Methodik sind im GitHub-Projekt dokumentiert.