Gemma 4 Ortenzya Creative Wordsmith 31B (NVFP4)

Diese Community-Fine-Tune-Variante von Gemma 4 31B richtet sich an kreative Schreib-Anwendungen und verzichtet auf einen Großteil der Sicherheitsfilter des Basismodells, mit zusätzlichem Feintuning auf natürlicheren Schreibstil. Das dichte Open-Weight-Modell mit 30,7 Milliarden Parametern und 256.000 Tokens Kontext läuft als NVFP4-Variante lokal mit niedrigem Speicherbedarf. Apache-2.0-Lizenz aus dem Basismodell.

Google Version 4 Kommerzielle Nutzung erlaubt Dense 30.7 B (30.7 B aktiv) 256 K Context 01/2025 local getestet

  • Open Weights
  • Workstation
  • VSPK
  • Text
  • Vision
  • Uncensored
  • Instruction-Tuned
  • Batch

Sovereign Risk: MEDIUM Google DeepMind ist ein US-Unternehmen (CLOUD-Act-Exposition primär bei Cloud-/API-Nutzung, nicht bei lokalem Betrieb). Die Basisgewichte stehen unter Apache-2.0. Linienbaum: google/gemma-4-31B → google/gemma-4-31B-it → llmfan46/gemma-4-31B-it-uncensored-heretic (Abliteration via Heretic v1.2.0, ARA-Methode) → llmfan46/…/Ortenzya-Creative-Wordsmith (Fine-Tune via Unsloth Studio) → NVFP4-Quantisierung desselben Autors. Der Fine-Tune-Autor llmfan46 ist ein Einzel-Contributor ohne dokumentierte Jurisdiktion (HF-Profil nennt kein Land). Relevanter Risikofaktor: Das Modell wurde gezielt abliteriert (91 % weniger Refusals, 9/100 vs. 99/100 beim Original), was Sicherheits-Guardrails des Basismodells gezielt entfernt – bei rein lokalem Betrieb ohne Cloud-Anbindung bleibt das Risiko technisch/inhaltlich, nicht datenschutzrechtlich.

Tool-Use-Profil: 6 Assets im Detail

Vergleich der Asset-Performance (P1/P2/Combined) gegenüber dem Flotten-Durchschnitt

Asset-Performance (Radar)

Score Breakdown vs. Fleet Average


Tool-Use-Details

Asset-Performance, Zuverlässigkeit und Laufzeit-Profil

CrucibleMark prüft Tool-Use in 6 voneinander unabhängigen Tests. Klicken Sie auf einen Test-Namen für die Details.

Reliability

  • Tool Call Valid: Nein
  • Retry: Nicht erforderlich
  • Halluzination: Nicht erkannt

Reliability misst, wie verlässlich ein Modell Werkzeugaufrufe tatsächlich ausführt: Tool Call Valid Schema und Format akzeptiert, Retry Required erst nach Wiederholung erfolgreich, Halluzination Flag erfundene Tools oder Parameter erkannt. Alle drei grün bedeutet produktionstauglich.

Betriebsprofil

Call 1
4.71
First Request
MCP
1.29
Protocol Latency
Synthesis
20.87
Response Generation
Total
161.26
Sum of All Phases
Token
9808
Input + Output
Cost
$0
Cost per Run

Das Betriebsprofil zeigt die Laufzeit- und Kostenkennzahlen des Modell-Laufs: Call 1 First Request, MCP Protocol Latency, Synthesis Response Generation, Total Summe aller Phasen, erganzt um Token Input und Output sowie Cost Kosten pro Lauf.

Tool-Use-Review

Aktualisiert am · Uncensored · Instruction-Tuned

Deployment-Urteil

Bedingt deploy, weil die Tool-Ausführung stark ist, aber die Synthesetreue zu oft auf bloß ausreichendem statt belastbarem Produktionsniveau bleibt. Das Kernproblem ist nicht Halluzination, sondern dass valide Tool-Nutzung nicht durchgehend in präzise, quellentreue Verdichtung übersetzt wird.

Tool-Execution-Profil

Das Modell zeigt echte Werkzeugintelligenz. Beim Test Web Search & Tool Selection, der ohne expliziten Hinweis die Wahl zwischen Suche und direktem Abruf prüft, erkennt es korrekt, dass erst web_search nötig ist. Das spricht gegen ein starres Fetch-first-Muster. Auch bei Multilingual Search & Synthesis und EU License Research ruft es die nötigen Quellen zuverlässig ab.

Schwächer ist die Präzision im letzten Schritt. Beim URL-Construction-Test, der die korrekte Ziel-URL aus Vorwissen ableiten und dann fetch ausführen lässt, bleibt die Ausführung brauchbar, aber nicht deterministisch genug für fragile Pipelines. Dazu passt das globale Signal: hohe Tool-Execution, aber tool_call_valid=false. Das Modell versteht also die Orchestrierung, produziert jedoch nicht in jedem Fall formal saubere oder vollständig protokollkonforme Calls. Retry war nicht nötig. Das ist eher ein Robustheits- als ein Verständnissproblem.

Synthesetreue

Wie gut verdichtet es? Nur mäßig belastbar. Die Verdichtung von Tool-Ergebnissen wirkt uneinheitlich: HTTP Fetch & Extract und URL Construction & Fetch sind sauber, aber EU License Research und Web Search & Tool Selection fallen bei der Zusammenführung deutlich ab. Für produktive MCP-Pipelines ist genau das kritisch, weil der Mehrwert nicht der Tool-Call selbst ist, sondern die korrekte Reduktion auf entscheidbare Fakten.

Bleibt es im Tool-Ergebnis oder weicht es auf Training aus? Im Honeypot EU License Research, der prüft, ob aktuelle Lizenzrestriktionen aus Web-Quellen statt aus Trainingswissen beantwortet werden, bleibt das Modell auf der sicheren Seite. P2=40 ist schwach, aber halluziniert nicht. Das ist ein wichtiges Vertrauenssignal: Es erfindet keine Compliance-Fakten, auch wenn es sie nicht gut genug verdichtet.

Fehlerresilienz

Akzeptabel für Produktion. Im 404-Test, der transparentes Scheitern statt erfundenem Seiteninhalt verlangt, kommuniziert das Modell den Fehlschlag ohne Halluzination. P2=60 zeigt, dass die Fehlerkommunikation noch knapper und operativer werden sollte, aber das Sicherheitsverhalten ist intakt.

Betriebsprofil

Call 1: 4.71s. MCP-Latenz: 1.29s. Call 2: 20.87s. Total: 161.26s.
Lokal betrieben, daher direkte Run-Kosten vernachlässigbar.
Für die gezeigte Leistung insgesamt langsam.

Fazit & Empfehlung

Geeignet für lokale Recherche- und Retrieval-Pipelines, in denen Tool-Auswahl, Web-Zugriff und transparente Fehlerbehandlung wichtiger sind als perfekte Executive Summaries. Nicht geeignet für Compliance-, Policy- oder Decision-Support-Strecken, in denen die Antwort selbst revisionsfest sein muss. Wer dieses Modell einsetzt, sollte die Tool-Schicht nutzen, aber die finale Verdichtung durch ein strengeres Prüf- oder Postprocessing-Modul absichern.

Diese Auswertung wurde automatisch auf Grundlage der Benchmark-Daten generiert. Eingesetztes Modell: GPT 4.5 von OpenAI. Die Rohdaten und die vollständige Methodik sind im GitHub-Projekt dokumentiert.