Phi-4 Mini (Unsloth)

3,8 Mrd. Dense-Parameter, synthetisches Trainingsmaterial und eine ausgesprochene Reasoning-Spezialisierung: Phi-4-mini ist Microsofts kompaktes Modell für Mathe, Logik und strukturierte Ausgabe. MIT-Lizenz, 128.000 Tokens Kontext, lokal als Unsloth-GGUF betreibbar — kein breiter Generalist, sondern ein Spezialist auf Nano-Größe.

Microsoft Version 4 Kommerzielle Nutzung erlaubt Dense 3.8 B (3.8 B aktiv) 128 K Context 06/2024 local getestet

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Sovereign Risk: LOW TODO

Tool-Use-Profil: 6 Assets im Detail

Vergleich der Asset-Performance (P1/P2/Combined) gegenüber dem Flotten-Durchschnitt

Asset-Performance (Radar)

Score Breakdown vs. Fleet Average


Tool-Use-Details

Asset-Performance, Zuverlässigkeit und Laufzeit-Profil

CrucibleMark prüft Tool-Use in 6 voneinander unabhängigen Tests. Klicken Sie auf einen Test-Namen für die Details.

Reliability

  • Tool Call Valid: Nein
  • Retry: Nicht erforderlich
  • Halluzination: Erkannt

Reliability misst, wie verlässlich ein Modell Werkzeugaufrufe tatsächlich ausführt: Tool Call Valid Schema und Format akzeptiert, Retry Required erst nach Wiederholung erfolgreich, Halluzination Flag erfundene Tools oder Parameter erkannt. Alle drei grün bedeutet produktionstauglich.

Betriebsprofil

Call 1
1.11
First Request
MCP
1.62
Protocol Latency
Synthesis
5.94
Response Generation
Total
52.02
Sum of All Phases
Token
7303
Input + Output
Cost
$0
Cost per Run

Das Betriebsprofil zeigt die Laufzeit- und Kostenkennzahlen des Modell-Laufs: Call 1 First Request, MCP Protocol Latency, Synthesis Response Generation, Total Summe aller Phasen, erganzt um Token Input und Output sowie Cost Kosten pro Lauf.

Tool-Use-Review

Erstellt am · Instruction-Tuned

Deployment-Urteil

Bedingt deploy, weil die Tool-Ausführung oft brauchbar ist, das Modell aber mit erkannter Halluzination und ungültigem Tool-Call kein verlässlicher Endpunkt für faktensensitive MCP-Pipelines ist.

Tool-Execution-Profil

Phi-4 Mini zeigt echte Werkzeugorientierung, aber keine durchgehend saubere Protokolldisziplin. Die Ausführung liegt mit P1 88.33 klar über der Syntheseleistung. Beim Test Web Search & Tool Selection, der ohne expliziten Hinweis die Wahl zwischen Suche und Direktabruf prüft, erkennt das Modell meist korrekt, dass zuerst gesucht werden muss. Das spricht gegen ein rein starres Fetch-Muster. Beim Test URL Construction & Fetch, der die präzise Ableitung einer Ziel-URL und den anschließenden Abruf misst, bleibt es brauchbar, aber nicht deterministisch genug für fragile Produktionspfade. Kritisch ist der Gesamtbefund „Tool-Call valide: false“. Das bedeutet: Auch wenn die Werkzeugwahl oft intelligent wirkt, ist die MCP-konforme Übergabe nicht stabil genug, um der Laufzeit ohne zusätzliche Guardrails überlassen zu werden. Positiv ist, dass kein Retry erforderlich war. Das Problem liegt daher eher in Ausführungsgenauigkeit als in bloßem Formatdrift.

Synthesetreue

Wie gut verdichtet es Tool-Ergebnisse? Schwach. P2 47.50 ist der eigentliche Bremsfaktor dieses Modells. Besonders auffällig sind EU License Research, HTTP Fetch & Extract und Multilingual Search & Synthesis mit jeweils nur 15 Punkten in der Verdichtung. Das Modell kann also Informationen beschaffen, verliert aber bei der Rückführung in die Antwort Präzision, Quellenbindung und Priorisierung.

Bleibt es im Tool-Ergebnis oder weicht es auf Training aus? Nein, nicht zuverlässig. Im Honeypot EU License Research, der prüfen soll, ob aktuelle Lizenzrestriktionen aus Web-Quellen statt aus Trainingswissen beantwortet werden, halluziniert das Modell. Das ist kein bloßer Qualitätsmangel, sondern ein Sicherheitsrisiko. Wenn ein Modell in einer Tool-Pipeline erfundene Fakten als scheinbar recherchiertes Ergebnis ausgibt, unterläuft es den Kernzweck der gesamten Infrastruktur.

Fehlerresilienz

Hier ist das Modell produktionsnäher. Im Test Tool Failure Handling (404), der transparentes Verhalten bei fehlgeschlagenem Abruf misst, kommuniziert es den Fehler sauber und erfindet keinen Ersatzinhalt. P2 100 in diesem Pfad ist ein starkes Signal. Für operative Systeme ist das akzeptabel: Ein offener Fehler ist beherrschbar, halluzinierter Seiteninhalt wäre es nicht.

Souveränitätsprofil

Lokal betreibbar, MIT-lizenziert und damit organisatorisch gut integrierbar. Mit Combined 66.25 liegt es 1.50 Punkte unter dem Fleet-Ø von 67.75. Damit ist es lokal fast fleet-kompetitiv, aber nicht stark genug, um seine Vertrauensprobleme allein durch Souveränitätsvorteile zu kompensieren.

Fazit & Empfehlung

Geeignet für lokale, kostenkritische Assistenz-Pipelines mit klar begrenztem Tool-Scope, robuster Schema-Validierung und nachgelagerter Ergebnisprüfung. Nicht geeignet für Compliance-, Recherche-, Lizenz- oder andere faktensensitive Workflows, in denen Tool-Ergebnisse als verlässlich übernommene Wahrheit gelten. Wenn Sie es einsetzen, dann als vorvalidierten Zwischenschritt, nicht als letzte Instanz.

Diese Auswertung wurde automatisch auf Grundlage der Benchmark-Daten generiert. Eingesetztes Modell: GPT-5.4 von OpenAI. Die Rohdaten und die vollständige Methodik sind im GitHub-Projekt dokumentiert.