Gemma 4 12B Instruct (Unsloth, Q6_K_XL) — Instruct-Profil

Instruct-Profil der Q6_K_XL-GGUF-Distribution von Gemma 4 12B Instruct (Unsloth) für lokales Deployment auf der DGX Spark: identische Gewichte wie das Basis-Profil, aber mit serverseitig deaktiviertem Reasoning (–reasoning off). 12 Milliarden dichte Parameter, 256.000 Tokens Kontext, Apache-2.0-Lizenz. Das Profil existiert nach der Coverage-Regel des Political-Compass-Moduls als Ersatzlauf, weil der Thinking-Lauf des Basis-Profils unter Truncations litt; es läuft als eigenständiger Benchmark-Eintrag.

Google Version 4 Kommerzielle Nutzung erlaubt Dense 12 B (12 B aktiv) 256 K Context 01/2025 local getestet

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Sovereign Risk: LOW Die Basisgewichte stammen von Google DeepMind und sind unter Apache 2.0 veröffentlicht. Diese Karte beschreibt eine lokale Unsloth-GGUF-Distribution; die Inferenz läuft ohne Cloud-Verbindung und ohne externen Datentransfer. Das CLOUD-Act-Risiko betrifft primär Cloud-/API-Nutzung, nicht den rein lokalen Betrieb.[web:790][web:792][web:796]

Tool-Use-Profil: 6 Assets im Detail

Vergleich der Asset-Performance (P1/P2/Combined) gegenüber dem Flotten-Durchschnitt

Asset-Performance (Radar)

Score Breakdown vs. Fleet Average


Tool-Use-Details

Asset-Performance, Zuverlässigkeit und Laufzeit-Profil

CrucibleMark prüft Tool-Use in 6 voneinander unabhängigen Tests. Klicken Sie auf einen Test-Namen für die Details.

Reliability

  • Tool Call Valid: Nein
  • Retry: Nicht erforderlich
  • Halluzination: Nicht erkannt

Reliability misst, wie verlässlich ein Modell Werkzeugaufrufe tatsächlich ausführt: Tool Call Valid Schema und Format akzeptiert, Retry Required erst nach Wiederholung erfolgreich, Halluzination Flag erfundene Tools oder Parameter erkannt. Alle drei grün bedeutet produktionstauglich.

Betriebsprofil

Call 1
3.76
First Request
MCP
1.05
Protocol Latency
Synthesis
21.4
Response Generation
Total
157.24
Sum of All Phases
Token
10292
Input + Output
Cost
$0
Cost per Run

Das Betriebsprofil zeigt die Laufzeit- und Kostenkennzahlen des Modell-Laufs: Call 1 First Request, MCP Protocol Latency, Synthesis Response Generation, Total Summe aller Phasen, erganzt um Token Input und Output sowie Cost Kosten pro Lauf.

Tool-Use-Review

· Instruction-Tuned

Deployment-Urteil

Bedingt deployen, weil die Tool-Nutzung meist zweckrichtig und halluzinationsfrei ist, aber die Tool-Calls nicht durchgängig valide sind und die Verdichtung der Ergebnisse für belastbare Produktionsausgaben zu flach bleibt.

Tool-Execution-Profil

Das Modell zeigt echte Werkzeugwahl statt bloßem Schema-Folgen. Beim Test Web Search & Tool Selection, der ohne expliziten Hinweis die Wahl zwischen Suche und direktem Abruf prüft, erkennt es den Bedarf für web_search sauber. Das spricht für agentische Grundkompetenz in MCP-gestützten Flows. Auch EU License Research und Multilingual Search & Synthesis laufen auf dieser Ebene stark.

Schwächer ist die Ausführung im Detail. Beim URL-Construction-Test, der die korrekte Ziel-URL aus internem Wissen ableiten und dann fetch ausführen lässt, reicht es nur zu brauchbarer Präzision. Das ist für interaktive Assistenten tolerierbar, für deterministische Pipelines aber ein Risiko, weil schon kleine URL-Fehler nachgelagerte Schritte kippen können. Der Befund „Tool-Call valide: False“ ist deshalb zentral: Das Modell versteht meist, welches Werkzeug gebraucht wird, produziert aber nicht konsistent protokollsaubere oder vollständig belastbare Aufrufe.

Synthesetreue

Wie gut verdichtet es Tool-Ergebnisse? Nur ausreichend. Die P2-Leistung ist über alle Aufgaben konstant bei 60 und zeigt ein Muster: Das Modell fasst Ergebnisse knapp und meist korrekt zusammen, extrahiert aber nicht zuverlässig die volle operative Substanz aus den Tool-Outputs. Für Recherche-Assistenz genügt das. Für Compliance, Vertragsprüfung oder präzise Faktenketten ist es zu dünn.

Bleibt es im Tool-Ergebnis oder weicht es auf Training aus? Im Honeypot EU License Research, der prüft, ob aktuelle Lizenzrestriktionen wirklich aus Web-Quellen geholt werden, bleibt es im sicheren Bereich. Es halluziniert nicht und ersetzt fehlende Evidenz nicht durch Trainingswissen. Das ist ein gutes Vertrauenssignal für produktive Tool-Pipelines.

Fehlerresilienz

Akzeptabel für Produktion. Im 404-Test, der einen fehlschlagenden Tool-Call provoziert, erfindet das Modell keinen Seiteninhalt. Es bleibt transparent über den Fehlerzustand. Diese Eigenschaft ist wichtiger als Eleganz in der Formulierung, weil sie verhindert, dass defekte Infrastruktur stillschweigend in falsche Fachantworten umschlägt.

Betriebsprofil

Total 157.24s pro Run. Call 1: 3.76s. MCP-Latenz: 1.05s. Call 2: 21.40s. Lokal betrieben, daher direkte Run-Kosten praktisch niedrig. Für die gezeigte Leistung ist das Gesamtprofil eher langsam.

Fazit & Empfehlung

Geeignet für lokale Recherche-, Discovery- und Vorverarbeitungs-Pipelines, in denen Tool-Auswahl wichtiger ist als perfekte Endverdichtung und ein nachgelagerter Validator die Tool-Calls absichert. Nicht die erste Wahl für strikt deterministische MCP-Orchestrierung, Compliance-Ausgaben ohne menschliche Kontrolle oder Pipelines, in denen URL- und Fetch-Präzision direkt geschäftskritisch ist. Als lokales Modell für souveräne Tool-Assistenz ist es brauchbar. Als autonomer Endpunkt für belastbare Tool-Resultate noch nicht robust genug.

Diese Auswertung wurde automatisch auf Grundlage der Benchmark-Daten generiert. Eingesetztes Modell: GPT-5.4 von OpenAI. Die Rohdaten und die vollständige Methodik sind im GitHub-Projekt dokumentiert.